• Was bedeutet Disposition / Personaleinsatzplanung?

Was bedeutet Disposition / Personaleinsatzplanung / Personalplanung?

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Bei der Planung des Personaleinsatzes werden kurzfristige Einsätze geplant. In diesem Zusammenhang werden die Mitarbeiter einzelnen Stellen zugeordnet. Bei der Ernennung aparter Arbeitnehmer sollten qualitative, quantitative und zeitliche Aspekte berücksichtigt werden. Der Personalbedarf muss mit der Anzahl der Mitarbeiter verglichen werden.

Was ist Disposition / Personalplanung?

Es ist zu unterscheiden zwischen der Personalplanung, bei der ein kurzfristiges (tägliches oder stündliches) Gleichgewicht zwischen Ziel- und tatsächlichem Personal hergestellt wird. Die Probleme der Personaleinsatzplanung sind Optimierungsprobleme und daher für die Betriebsforschung bestimmt. In der heutigen Welt müssen Unternehmen besonders flexibel sein und das bedeutet schnell auf Änderungen zu reagieren. Daher ist eine strategische Personalplanung für Betriebe sehr wichtig, um zukünftige Trends und Ereignisse zu erkennen und sich entsprechend zu verhalten.

In der Tat sprechen wir über die Planung und Verwaltung von Mitarbeitern des Unternehmens. Die wichtigsten Aufgaben in der Personalplanung sind das Erreichen des idealen Personalstatutes. Dies soll sowohl mit den Zielen der Firma als auch mit der Zufriedenheit der Mitarbeiter erreichbar sein. Der Zielzustand des Unternehmens sollte fortlaufend angepasst und daher immer wieder geplant werden. Schließlich unterliegt der Betrieb auch ständigen Veränderungen.

Die Personalplanung verfolgt konkrete Ziele, die in Zusammenarbeit mit Geschäftsführern und Abteilungsleitern definiert werden. Sie sind so konzipiert, dass sowohl die aktuelle als auch die erwartete Anzahl der Mitarbeiter optimiert wird. Dazu arbeiten Sie mit dem Onsite-Management zusammen und werten den akuten Zustand aus, um anschließend den Zielzustand erreichen zu können.

Kapazitätsplanung und Zeitmanagement

In späteren Ansätzen wird die Personalplanung als strategisches Instrument zur Optimierung von Geschäftsprozessen in Unternehmen und Behörden verstanden. Hierbei spielt die Flexibilität der Arbeitszeiten eine zentrale Rolle, damit diese mit dem Personal synchronisiert werden können. Diese Fragen des Arbeitszeitmanagements stehen in engem Zusammenhang mit anderen geschäftlichen Problemen. Schwankungen der Auftragslage oder der arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen, schließen moderne Ansätze die Personalplanung in einen breiteren Kontext mit ein. Unter dem Stichwort Arbeitsproduktivität werden Methoden diskutiert, wie Personaleinsatzplanungsprozesse effektiv mit anderen administrativen und leitenden Aufgaben in Verbindung gebracht werden können. Dies kann beispielsweise in den Bereichen Arbeitnehmerüberlassung, Zeitarbeit, Auftragsplanung oder Sicherheit der Fall sein. Zu diesem Zweck wird häufig der Wert „Gesamtanteil der Personalkosten am Umsatz“ als Maß verwendet, der bestimmte Schwellenwerte festlegt. Im Handel sind es 15 bis 20 %, in der Industrie 28 bis 35 %, in Dienstleistungsbereichen wie der Architektur und Werbung, maximal 45 % des Umsatzes).

Im Einzelhandel und verwandten Dienstleistungen müssen Sie andere Ansätze wählen als im verarbeitenden Gewerbe. Wenn die Menge der produzierten Waren und ihre Qualität während der Produktion im Vordergrund stehen, müssen die Einzelhändler sicherstellen, dass das Geschäft auf ein Minimum beschränkt wird, um potenzielle Kunden zu bedienen. Zum anderen werden auch wirtschaftliche Aspekte berücksichtigt (zum Beispiel die Anzahl der ökonomisch vertretbaren Mitarbeiter pro m² Verkaufsfläche).

Als Bestandteil des Personalmanagements berücksichtigt die ganzheitliche Personalplanung auch eventuelle Schwankungen des künftigen Personalbedarfs und des Personalpotenzials. Die vorausschauende Kapazitätsplanung, die mögliche zukünftige Bedürfnisse und geänderte Planungsanforderungen einschließt, ist ein wichtiges Schlüsselelement der Personalplanung. Bedarfsbedingte oder saisonale Schwankungen mit Betriebsspitzen (z. B. Urlaubszeit in der Tourismusbranche) oder instabile Auftragslagen werden bei der Planung berücksichtigt. Eine mögliche Restrukturierung im Unternehmen, die Förderung von Fachkräften, die Pensionierung oder Entlassung können ebenfalls eine Rolle spielen. Eine flexible Personalplanung stellt sicher, dass der zukünftige Personalbedarf trotz solcher Sachverhalte oder künftiger Einflüsse gedeckt werden kann. Wenn beispielsweise der Bedarf an Hilfskräften für die Produktion höher als erwartet ist, kann das Unternehmen Zeitarbeitnehmer einstellen oder zuvor festgelegte freie Kapazitäten nutzen. Die Personalplanung ist auch eine wichtige Grundlage für Personalentscheidungen. Dies umfasst beispielsweise Entlassungen oder Neueinstellungen, Versetzungen oder Weiterbildungen.

Personalplanung / Disposition / Personaleinsatzplanung in der Praxis

Die Personalplanung zielt darauf ab, bei Bedarf qualifizierte Mitarbeiter am richtigen Ort einzustellen und unnötige Personalkosten zu vermeiden. Dies erfordert einerseits eine langfristige Planung, andererseits aber auch ein hohes Maß an Flexibilität, um auf die akute Situation angemessen reagieren zu können. Daher ist es für Spezialisten in der Personalplanung sinnvoll, „in Form eines Trichters“ zu planen und die zeitliche Planung zu verfeinern (Jahresplanung, monatliche und wöchentliche Planung, aktueller Stand). Verschiedene Analysetools, wie z. B. die Workload-Analyse, helfen bei der Vorhersage zukünftiger Workloads. Hier bekommen Sie Hilfestellung durch mögliche Softwarelösungen. Eine reine Personaleinsatzplanung können wir auch.

Video zum Thema Disposition

Sehen Sie sich die einfache Planung und Disposition innerhalb von [F5] tiwoo im Video an.

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Philip Mörke Geschäftsführer Norderstedt

Philip Mörke

Geschäftsführer Vertrieb

Telefon: +49 (0) 40 529 878 – 14

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